Interpretationen
Bilder des "gräßlichen Fatalismus": Georg Büchner und seine Erben
 
                     
 
 

Information Diese Interpretation ist eine Hausarbeit von Katrin Rothe im Fach Neuere Deutsche Literatur zum Hauptseminar Verführung als kulturelles Motiv in der Kunst und Literatur im Wintersemester 1999/2000 an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Die zu Franz Kafkas Spätwerk zählende unvollendete Erzählung ist nicht genau datierbar (1923/24) und wurde aus dem Nachlaß von Max Brod 1931 veröffentlicht. Der "Dichter der Angst" hat dieses Fragment konsequent und dicht verschlüsselt, was insofern spannend ist, da es im Laufe der Zeit auf immer neue Art und Weise dechiffriert werden kann.

Über eine Auslegung des Fragmentes Der Bau zu schreiben ist keine leichte Sache, da zwar "Tonnen" von Sekundärliteratur vorhanden sind, aber letztlich und das ist sehr auffällig, die Interpretationen doch immer die gleichen "Schienen fahren". Diese Arbeit will versuchen, die vielfältigen "Interpretationsschienen" kritisch darzustellen.

Nach dem Versuch, den Hauptprotagonisten der Erzählung zu charakterisieren, wird das Hauptaugenmerk auf der Interpretation liegen. Zwei kleine Exkurse, die mir beide wichtig erscheinen, habe ich eingebaut. Des weiteren werde ich mich den Spekulationen über einen möglichen Ausgang des Fragments und mit autobiographischen Hinweisen beschäftigen. Die philosophische Dimension, sowie Stilfragen werden vernachlässigt.

 
 
          
Letzte Aktualisierung: 07.03.2012
          
   
www.kafka.uni-bonn.de/cgi-bin/kafka?Rubrik=interpretationen&Punkt=bau